Der Frühling: 3 Elfchen
Tollkühnheit
das Naturerbeben
in einer fulminanten
Darbietung und doch so
zart.
Leichtfüßiges
Spüren von
kitzeliger Graszärtlichkeit, Luftwärmeerfrischung
bezaubernd glorreiche Arienbaumgala von
Singvögelgrazien.
Grünsensation
naturreine Farbenmagiemassage
im aufspringenden Blüteboom
alles strotzt vor glanzbegeisterter
Märchenbildhaftigkeit.
Der Sommer: Pantun und Akrostichon
Das helle Sonnenlicht bietet zahllose unwiderstehliche Verführungen.
Wie eine surrende Libelle sehne ich mich nach Teilhaben an der Lebensfreude.
Die Sommernacht bringt poetisch feinsinnige Fingerspitzenberührungen.
Himmlische Verzauberung durch geborgene Hingabe meiner Paradiesfreunde.
Wie eine surrende Libelle sehne ich mich nach Teilhaben an der Lebensfreude.
Bewusstseinshingerissen liege ich träumend in der duftenden Kräuterwiese.
Himmlische Verzauberung durch geborgene Hingabe meiner Paradiesfreunde.
Ein beglückend schillernder Tagebucheinschrieb voll Dankbarkeit und Liebe.
Bewusstseinshingerissen liege ich träumend in der duftenden Kräuterwiese.
Ein schattiger, aufmerksamer Baum spendet mir Schutz, Leben, Ruhe und Kraft.
Ein beglückend schillernder Tagebucheinschrieb voll Dankbarkeit und Liebe.
Gedanklich jonglierender Tagesclown im Kopf und witzig turnend am Ast.
Ein schattiger, aufmerksamer Baum spendet mir Schutz, Leben, Ruhe und Kraft.
Das helle Sonnenlicht bietet zahllose unwiderstehliche Verführungen.
Gedanklich jonglierender Tagesclown im Kopf und witzig turnend am Ast.
Die Sommernacht bringt poetisch feinsinnige Fingerspitzenberührungen.
B utterweich ist meine Haut von der Sonnenmilch.
A tem anhalten und ihren Duft genießen.
D elfine schimmern als Aufdruck am hellblauen Schwimmreifen.
E is am Stil schlecken, das mir auf Armen und Beinen herunterläuft.
S achtes Schaukeln im Wasser auf einer gelb lila Luftmatratze.
P inguine, Mickey Mäuse und bunte Palmen auf meinem rosa Badeanzug erheitern mich.
A benteuerlust und Kunstfertigkeit überkommen mich beim Sandburgenbauen.
S chließlich färbt sich in den Himmel die wunschinspirierende Abendröte.
S ingend und hüpfend gehe ich als 5-jährige mit meinen Eltern ins Hotel.

Der Herbst: 2 Rondell-Gedichte
Die Blätter verfärben sich in Bereitschaft, losgelassen zu werden.
Es ist ein Abschied, der unvergessen ewig währt.
Noch einmal das Gesangsduett der Amsel und der Blaumeise hören.
Die Blätter verfärben sich in Bereitschaft, losgelassen zu werden.
Doch zuvor schenken sie noch einen einprägsam denkwürdigen Anblick.
Wahrlich ein Happening, dass man beim Absterben so leuchten kann.
Die Blätter verfärben sich in Bereitschaft, losgelassen zu werden.
Es ist ein Abschied, der unvergessen ewig währt.

Die unverwelkliche Genialität der Natur ist unwidersprochen.
Aus dem Fenster blickend bestaune ich ihre grandiose Performance.
Mein Lieblingserdentraum ist es, ein Kirschenbaum zu sein.
Die unverwelkliche Genialität der Natur ist unwidersprochen.
Zierliche Schmetterlinge tanzen durch das strohgelbe bis goldbraune Schilf.
Leere, besäte Felder sehnen sich nach Kunstschmiededecken aus Schneekristallen.
Die unverwelkliche Genialität der Natur ist unwidersprochen.
Aus dem Fenster blickend bestaune ich ihre grandiose Performance.
Der Winter: 3 Schneeballgedichte
Starre
der Eiszapfen
sie glitzern spitz
und werben um Eisblumen
jene lassen sich nicht auftauen
denn ihre größte Anziehungskraft
ist der Gefrierpunkt
ihrer unerreichbaren
Unvergänglichkeit.

Winterkälte
gibt sich
nicht so einfach
hin für ein Frühlingslotterleben
zu flott soll es ihr
nicht gehen, wenn sie reflektiert vergeht
denn die sehnsüchtigen menschlichen Träume
nach Wärme und Licht
bekommen so eine
viel intensivere
Ehrung.
Schlittenfahrt
am Waldhügel
Kinderkreischen vor Fröhlichkeit
kaum im Ebenen angekommen
weckt schon die neuerliche Vorfreude
auf Wiederholung der soeben erlebten Aventüre
der Schlitten wird mit großen Augen und
einem überschäumenden Lächeln in Windeseile wieder
enthusiastisch auf den Berg gezogen
zum Abschluss des Tages
Schneeballrollen im Schnee
für eine
Schneeelfenmodellierung.
