Im Augenblick sein – Ein philosophisches Exposé


60 Sekunden in der Minute

60 Minuten in der Stunde

24 Stunden am Tag

365 Tage im Jahr

seit 44 Jahren, 9 Tagen, 13 Stunden, 45 Minuten und einer unbekannten Anzahl an Sekunden …

… bin ich den Launen des Wetters ausgesetzt – draußen und im Inneren

… verbringe ich Zeit mit mir selbst

… atme ich

… altere ich

… schlägt mein Herz

… fühle und spüre ich

… habe ich einen Körper

… nehme ich wahr

… bin ich umgeben von Schönheit, von Lebewesen, Natur, vom heiligen Geist

… drehe ich mich um meine eigene Achse

… interagiere ich mit anderen energetisch

… bin ich ein aus Sternenstaub entstandener Mensch

… spiele ich in meinem Lebensdrehbuch die Rolle, die ich mir vorgenommen habe. Es kann gar nichts schief gehen.

… weiß ich nicht, was die Zukunft bringen wird. Gott in mir weiß es

… will ich lieben, lieben, lieben …

… bin ich ein lebendiges Wunder, reine Essenz

… bin ich eine Himmelsgesandte

… gehe ich auf den Tod, die Ewigkeit zu

… fahre ich durch Erlebniswelten

… treffe ich Entscheidungen, forme, akzentuiere, betone ich. Auch wenn ich „nichts“ tue, ist dies eine Entscheidung.

… verändere und wandle ich mich durch das, was ich wahrnehme

… bin ich eine mutige Abenteurerin

… beginne ich jeden Tag neu

… schenke ich mich und werde beschenkt

… bin ich einmalig, wichtig, universell

… lohnt es sich zu leben

… ist alles richtig und gut sowie nichts falsch an dem, was mir widerfahren ist

… bin ich das Resultat meines eigenen Traumes, ein Produkt meiner Fantasie

… fühle ich mich umgeben von Grenzen, die ich eines Tages wieder sprengen werde

… ist mein Leben ein Traum

… leuchte ich feuerfarben in der Atmosphäre als glühende Glorienimposanz

… wechselt ein Augenblick den nächsten ab

… bin ich – wie wir alle – Gott als Mensch verkleidet