Lieber seelischer Weltraum der Ausgewogenheit,
ich sehne mich nach einem Herzen in mir, das in deine Energie eingebettet ist, von dieser gehalten und gestreichelt wird. Ein Herz, das nicht lange nachträgt, innig liebt und rasch vergibt.
Eine innere Schatztruhe und Goldfundgrube, die unter deinem schützenden Flügel rasten, sich öffnen, in Konzilianz und Verbindlichkeit erwachen für die Menschen, nicht blind werden für die Bedürfnisse dieser.
Insbesondere für jene, von denen komplizierte Schwingungen ausgehen, lass sie nicht ungefiltert und untransformiert und ohne deinen Einfluss auf mein Herz einströmen.
Ich werde nicht müde, dafür zu beten, dass sich deine weiche, entspannte, gleichmütige, wärmende Kraft um mein Herz schmiegt und nicht zulässt, dass es irgendjemandem kein Dach über dem Kopf in seinem Zuhause gewährt.
Schenke du meinem sternenroten Dahlienherzen das sichere Fundament für seine Träume, deren Fantasienote der fruchtig sinnliche Duft der Mirabellen ist.
Manchmal, wenn ich mich beim Schreiben von Texten, Liedern, Videos, Filmen, der Natur, meiner Umgebung, von mir selbst, … inspirieren lasse (siehe Eingangsbild), bin ich mit frohsinnigem Herzen in deinem Element.
Lass Letzteres weit, friedvoll, harmonisch, treu und still werden, wenn meine Hände es berühren. Lass mich die Sehnsucht nicht länger als Unruhe stiftenden Hunger, der Verwirrung, Getriebensein und Mangelgefühle auslöst, wahrnehmen.
„Elisabeth – Das Musical“ (Version 1992)
Sehnsucht, ohne Zeitdruck, im Bewusstsein, dass alles längst IST und auch immer WAR, wonach ich mich sehne und sehnte, bewirkt loslassen und setzt mein Herz frei.
Die Empfindung der wahrhaftigen Herzenssehnsucht als Beweis der zugleich absoluten und subtilen Existenz des Ersehnten. Ebenso, wenn vieles jetzt noch so anders zu sein scheint.
Das, was augenblicklich angeblich unerreichbar weit weg ist, ist lediglich das Spiel meines Herzens mit der irdischen Sehnsucht, die Hunger und Durst nach allem Möglichen entfachen kann. Bis hin zu mannigfaltigen Süchten.
Der Schalter von maßvoller Sehnsucht zu chaotischer Sehnsucht vermag sich durch diverse Erfahrungen schnell umzulegen. Alleine das Leben in einer Welt, in der mein Herz vielfach Wünsche suggeriert bekommt, lässt es sich oftmals von jenen überladen fühlen.
Ein Herz, das sich von Verführungen nicht einwickeln lässt, das sich nicht von Verstrickungen, Abwegen und Verdrehungen verunsichern lässt, weniger hart, kalt und unversöhnlich agiert, sondern einen starken, weil FÜHLENDEN, BERÜHRBAREN, geradlinigen und bewussten Weg der Liebe und Freundschaft geht, Verständnis für die Ängste, Sorgen und schwierigen Gefühle anderer hat – das wünsche ich mir.

Und weil ich WÜNSCHE, deshalb IST es bereits.
Geliebte Geborgenheit, ich spüre dich im Besonderen, wenn ich mich an meinem Wohlfühlort befinde, die Augen schließe und meinen Kopf auf angenehm weicher Unterlage ins Land der Träume und Fantasien gleiten und fliegen lasse. Meinen sanften Atem wahrnehme, mich wieder wie ein Baby fühle, indem ich mich zusammengekauert unter die Decke kuschle, die ich als Zärtlichkeit, als Behüterin und Masseuse, als Balsam, als Glockenspiel, als Gute Nacht-Geschichte erlebe.
Wenn Müdigkeit und die aktuelle Augenentzündung in einen erholsamen Schlaf münden, ich aufwache, frisches Glück, Gesundheit und Freude fühle.
Bis heute Abend, ich freue mich sehr.
Liebe Herzensgrüße und gute Nacht,
Barbara
