Blütenhaare für alle Zeit …


Im Himmel lebt das schönste Wunder,

wir atmen es in jedem Traum der Zeit,

es bringt Staunen, Duft und Plunder,

aus weichstem Saum sind Herz und Kleid.


Verströmt seinen Zauber wie Blütensaft,

auf seinem Haupt wachsen Blumen sacht,

es flüstert mit Kerzenschein und Musik,

die Atmosphäre dreht sich, wenn es lächelt.


Spielt am Klavier die wundersamsten Klänge,

begibt sich absichtlich in steilste Hänge,

erklimmt den Gipfel höchster Ränge

und bleibt dabei dauerhaft ein Engel.

Ob auf der Spitze des Erfolgs

oder am Rande des scheinbaren Abgrunds,

ein Körper als Schlitten, die Seele als Kutscher,

ist es ein Reisender durch alle Welten.


Mal ist es reich, mal ist es arm an Materiellem

einmal so stark, dann wieder schwach an Energie

hat manchmal Freunde, Action, Gemeinschaft

und ist einsam, getrennt, ausgemergelt, erschöpft.


Es ist unglaublich, was es schafft,

auch wenn es offenbar gar nichts tut,

seine Courage ist es, die zählt,

dass es das Spüren kennenlernen will.


Ab und zu blendet es das Rampenlicht,

mitunter versperrt Illusion seine Sicht,

doch sogar angeklagt von höchstem Gericht,

setzt es dennoch den nächsten Gig.


Einerseits höchst irdisch und ohne viel Vorstellung,

andererseits will es zurück zu seinen Wurzeln,

von Leben zu Leben mit unterschiedlichem Gewand,

das sich seine Seele als Körper anzieht.


Langeweile ließ es diese Entscheidung treffen,

die Neugierde, sich ins Unbekannte zu verwandeln,

freiwillig und ohne Strafe durch Gezeiten zu wandern,

um sich indessen zu sehnen, um zu lechzen.


Um erneut zurückzufinden in sein Licht,

hinter sich zu lassen Schwere und Gewicht

und sich wieder und wieder zu entscheiden,

geboren zu werden in Glück und Leiden.


Doch alles, was ihm widerfährt,

schmälert niemals seine Würde,

verfärbt niemals die weiße Weste,

es bleibt rein und trocken in jedem Gewässer.

Es liebt Tiere, auch wenn es Angst hat,

obwohl die Angst niemals notwendig ist,

sie ist abhängig von der Perspektive,

aus der heraus Gedanken Stunts mit ihm machen.


In einem Leben verbrannt als Hexe,

im nächsten bewundert als Kaiserin,

alles bewegt sich in rotierender Agitation,

nichts steht still, auch wenn jemand dies sagt.


Nach Peinigung und Verdammnis

eine erdgebundene Seele geblieben,

Einfluss genommen auf Hinterbliebene,

bei ihnen gewesen in deren Schmerz.


Es geht jeden an und jeder

geht es etwas an, schwingt mit ihm,

wenngleich unsichtbar und unbewusst,

Eigenheiten existieren nicht.


Mit Blumen und Bäumen gesprochen,

aus Liebe und aus Hass gefühlt und geweint,

sich mausgrau und hässlich wahrgenommen,

sich stolz in farbigem Prunk und Pomp präsentiert.

In den Nachtträumen das unbegrenzte Potential

erlebt, die Urgewalt seiner wahren Kraft,

beim Erwachen die Zwietracht in sich,

diese ist ein Geschenk, für das es schwebt.


Sich in seiner Ungeduld beflügelt,

denn es kam hierher, um sie zu erfahren,

jedes Problem ist eine Chance,

einmal etwas anderes zu fühlen, als Licht.


Denn das ewige Licht ist sowieso allgegenwärtig

und es wird zu ihm zurückkehren als das,

was jeder von uns immer war und ist –

als Gottesstern mit Flügeln – als Christkind.


Meine lieben Leser:innen!

Da es emotional sehr intensiv für mich ist, brauche ich wieder eine Pause vom Schreiben.

Ich wünsche euch eine mit glücklichen Träumen angereicherte und verfeinerte Weihnachtszeit, ein bezauberndes Fest und eine Gegenwart und Zukunft, die von Lebenspassion, innerem Leuchten, das nach außen strahlt, und Friedensheiterkeit geprägt und durchdrungen sind.

Alles Liebe,

Barbara