Von tiefgründigen Schmetterlingen und Beziehungsdingen – ein wunderschönes Glück


Mit dir in die Sonne schauen, die Welt anschauen und unsere Wahrnehmungen miteinander teilen.

Dein wahres Ich nicht verdrehen, dich nicht umgehen, nie über dich drüberstehen, mich nie für dich schämen.

Mit dir meditieren im Glanze und Beisein von Gottes Licht und Freude.

Über deine Bedürfnisse nicht die Hand halten, meine Hand verstehend auflegen.

Meine eigene Mummy und mein eigener Daddy sein.

Zerbrechliches in deinem Seelengemach ausschälen, kugelsicher in Schutz nehmen, keinesfalls abwählen oder zum Schuss freigeben.

Von Hand Träume sich selbst schreiben lassen, sie nicht sortieren oder klassifizieren, sie in ihrer Unberechenbarkeit respektieren.

Die Essenz der Wahrheit von der Leine lassen, sie nicht gierig anzapfen, beim potentiellen Einschlag mit Hammer und Nagel ist sie plötzlich verschwunden, wie meine Rollvenen. Ihre alternierende Individualität akkreditieren.

Du bist mein Liebhaber, weil du mein bester Freund bist. Dich nicht verändern wollen, nur um die Illusion einer vollkommen geglätteten Hochglanz-Welt und die Sehnsucht nach dem perfekten Traum aufrechtzuerhalten. Jener ist Hauptteil meines regenerativen Fluchtpunkts, meine Sternstunde, in die ich immer wieder hineinsterbe, um neu geboren zu werden. Ein Prozess der Häutung und Verpuppung.

Du und mein Traum in unabhängiger Koexistenz.

Ein Liebeslied mit dir singen, das uns entspricht. Ohne dass wir irgendwelche Töne treffen müssen, unseren WIR-Schwingungston entdecken.

Dieses unendliche Gefühl der Verschwendung und Vergeudung meiner Energie, Zeit, Hoffnung, … aufgrund von emotionaler Zwanghaftigkeit umarmen, ihm zusagen, da sein zu dürfen, denn nichts war umsonst.

Große Gefühle, die ich in imaginärer Liebe erlebt habe, zwar auf einer anderen Ebene – und dennoch – mehr als andere oftmals in ihrem ganzen Leben jemals erleben, obwohl sie in Beziehungen sind.

Dich wählen, weil du mein Aussehen und meine Fähigkeiten nicht mit wertenden Röntgenaugen ansiehst, sondern weil du mein Herz erkennst, ihm einen Ehrenplatz in deinem gegeben hast.

Leicht und frivol in die Tiefe unseres Vertrauens auf Tauchstation gehen. Keine Angst, dass du mich auslachst, außerdem beurteilst, ob ich deiner würdig bin.

Auch wenn manche dies aus Unsicherheit tun, es entschuldigt die Unsicherheit nicht, die sie beim anderen auslösen. So entstehen aus Abwehrhaltungen Schanzen von höchster Unsicherheit, um nicht verletzt zu werden, ein endloses „Aneinander-Abprallen“. Mich an der eigenen Nase nehmen.

Keinen Mann mehr anhimmeln, der sich nur für schöne Frauen begeistern kann, für perfekte Körper und sexy cooles Tanzen. Playboys meiden, bravem Familienpapa in spe den Vorzug geben.

Deine Träne nicht wegwischen, ohne sie anerkannt und getröstet zu haben.

Dich in deiner Sensibilität nicht beschneiden, dich nicht überrumpeln mit meinen Wünschen, wenn du „Nein“ fühlst. „Nein“ sagen, wenn ich „Nein“ fühle, ebenso wenn du „Ja“ fühlst und sagst.

Wenn unsere Beziehung ein Penthouse ist, dann lass uns auf die Dachterrasse hinauftanzen und jeden Tag Sonnenaufgang und -untergang miteinander erleben, uns ausweiten und ausdehnen, den geistigen Raum erweitern und vervielfachen, mit der Außenwelt kommunizieren, uns partizipieren. Obschon unsere Beziehung eine selig einsame Insel bleibt.

Dir, in deiner Unbequemlichkeit und beinahe tragischen Unannehmlichkeit darüber, in einer heldenorientierten Gesellschaft ein so gefühlsbezogener Mann zu sein, meine Dankbarkeit und Liebe aussprechen, dafür, dass du genauso bist, wie du bist.

Dein feines Wesen weckt in mir den Wunsch, mein Bestes geben zu wollen, jede Art von Despektierlichkeit und Lüge auszuschließen.

Uns bewusst sein, dass wir diese Liebe verdienen, unter Ausschluss jeglicher Zweifel im Hinblick auf missgünstige Zungen. Wir müssen keine fremden Kriterien erfüllen. Nur die eigenen Werte sind im Inneren unfremd.

Deine Würde mir heilig sein lassen, dich nicht zum Verantwortlichen meines Glücks auserwählen und ernennen, unsere Verbindung nicht zerreden und überanalysieren, ihr Luft und Raum geben, sie atmen lassen.

Dich in Ruhe und Sprachlosigkeit spüren, wissen, was in dir vorgeht, bohrendes Nachfragen ausgrenzen.

Mit dir verschiedener Meinung sein, frei von verbaler Waffengewalt, ohne fanatische Kriegserklärung. Das Zerbrochene wieder zusammenfügen, die Risse reparieren und heilen.

Dich zum Tanz auffordern, wenn deine Stille sich bewegen will. Dich in Stille mit dir allein sein lassen, wenn du dies suchst.

Dich küssen, deine vertraute Nähe spüren und meine Rührung über deine feinfühligen Augen. Wie in jenem Moment, als ich dich zum ersten Mal sah – es war „Liebe auf den ersten Blick“.

Uns mit Bedürfnissen schmücken, sie angstfrei aussprechen, Verständnis für unsere Gefühle und Tücken kultivieren.

Unserer Liebe zuliebe Gegenwart schenken, bunte Lichterketten und einen Teich des Vertrauens anlegen, Private Dining Room-Feste feiern, unsere Zuneigung hochleben lassen. Nicht aus Verpflichtung und Stress, sondern aus ehrlicher Herzensrichtung und in einem Gewahrsein der Verbundenheit.

Dich lieben – dich festhalten und dich loslassen – jeden Tag aufs Neue.


Nicht weinen darüber, dass meine Gedanken „nur“ Fantasie sind. Glücklich sein mit großen Gefühlen und Imagination mit fröhlich ausschweifendem Detail …